Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. ist die größte Vereinigung von Funkamateuren in Deutschland und Europa. Der DARC gliedert sich bundesweit in 24 Distrikte und ca. 960 Ortsverbände. Die Aufgaben des Clubs sind es, den Amateurfunk zu fördern und die geeigneten Rahmenbedingungen für den Amateurfunkdienst zu schaffen. International engagiert er sich als Mitglied in der International Amateur Radio Union (IARU).
Grüße aus Tokio: Highlights der Tokyo Ham Fair 2026
Herzliche Grüße aus Japan an alle Funkamateure in der Heimat.
Unser DARC-Vorstandsvorsitzender Christian Entsfellner, DL3MBG und Thomas Wrede, DF2OO Leiter des Referats Ausland sind vor Ort. Sie besuchen an diesem Wochenende die 48. Tokyo Ham Fair. Im Messezentrum Ariake GYM-EX herrscht großartige Stimmung.
100 Jahre JARL: Tradition und Zukunft Der japanische Verband JARL feiert sein 100-jähriges Bestehen. Das Motto lautet: „Build up the antenna of curiosity“. Unsere DARC-Vertreter führen viele wichtige Fachgespräche zum Jubiläum. Ein zentrales Thema ist die internationale Nachwuchsförderung. Überall löten Kinder und Jugendliche kleine Bausätze.
Das Messe-Highlight: Der neue Icom IC-7110 Icom hat das lang gehütete Geheimnis um das Projekt „X-026“ gelüftet. Der neue Allband-Transceiver IC-7110 wurde feierlich enthüllt. Das Gerät verbindet moderne SDR-Technik mit kompaktem Mobilfunk-Design. Es ist der direkte Nachfolger des beliebten IC-7100.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Touchdisplay mit 4,3 Zoll Diagonale
Eingebauter Lautsprecher direkt im Bedienteil
Mikrofonanschluss am Kopf für leichte Fahrzeug-Montage
Echter Dual-Empfang auf zwei Bändern gleichzeitig
Moderne Anschlüsse über USB-C, Bluetooth und WLAN
100 Watt Sendeleistung auf Kurzwelle
Ebenfalls am Stand zu sehen: Der neue IC-7300MK2 mit LAN und HDMI.
DIY-Kultur und starke Hersteller Neben Icom präsentieren sich auch Yaesu und Kenwood in Tokio. Kenwood zeigt einen TS-890 spektakulär in einem Offroad-Geländewagen.
Besondere Hingucker sind handgefertigte Morse-Tasten im Stil japanischer Tempeltore. Diese „Tempel-Paddles“ verbinden Tradition mit höchster Präzision.
Die Erde steht aktuell unter dem Einfluss schneller Sonnenwinde aus einem koronalen Loch sowie CME-Effekten. Die geomagnetische Aktivität ist unbeständig bis aktiv mit vereinzelt stürmischen Abschnitten, beruhigt sich aber langsam. Die Flareaktivität ist niedrig (M25% X05%), wobei in den kommenden Tagen eine geringe, aber steigende Wahrscheinlichkeit für vereinzelte M-Flares besteht. Die DX-Bedingungen sind teils gestört, teils brauchbar. Die Aussichten: zunehmende Beruhigung und eine Verbesserung der DX-Bedingungen.
Das heißt, nach einer Phase der Beruhigung bieten vor allem Sonntag 20 und 17 Meter tagsüber die besten DX‑Möglichkeiten. 15 Meter öffnet je nach Fluxlage ebenfalls gut. Die Bänder 12 und 10 Meter bleiben wechselhaft. Abends und nachts zeigen sich die Signale auf 40 und 80 Meter zunehmend stabil und kräftig.
Die weiteren Aussichten bleiben positiv: ruhige Geomagnetik, stabile Ionosphäre und insgesamt gute Bedingungen für den weltweiten Funkbetrieb.
Am 31. August findet auf dem Treff.DARC der Vortrag „Das Smithdiagramm richtig lesen“ statt. Beginn ist um 19 Uhr. Weitere Informationen nebst dem Teilnahmelink finden Sie auf treff.darc.de . Das Smith-Diagramm ist ein vielseitiges Werkzeug, mit dem sich Vorgänge in HF-Systemen anschaulich untersuchen lassen. Der Vortrag von Wolfgang, DK2FQ zeigt ohne Mathematik, wie das Diagramm entsteht, wie es gelesen wird und welche praktischen Aussagen sich daraus ableiten lassen.
Hallo liebe SWLs, YLs und OMs, Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 34 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 35. Kalenderwoche 2026. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:
- Newsletter Öffentlichkeitsarbeit 7/2026 erschienen - Treff.DARC: Vortrag "Das Smith-Diagramm richtig lesen" am 31. August - HamCation Awards 2027: Nominierungen aus aller Welt gesucht - Zwei chinesische Ausbildungssatelliten mit Amateurfunknutzlast gestartet - Nur noch zwei Tage: 58. DNAT in Bad Bentheim - 100 Jahre Bergwacht Achertal - Sonderrufzeichen aktiv - Aktuelle Conteste und - Was gibt es Neues vom Funkwetter?
Hier die Meldungen:
Newsletter Öffentlichkeitsarbeit 7/2026 erschienen Der neue Newsletter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DARC e.V., Ausgabe 07/26, ist erschienen. Auch diesmal gibt es wieder interessante aktuelle Themen: * Mitgliedschaft Pro 2026 * 70 Jahre DARC-Mitgliedschaft - Jubiläen für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen * Zehn goldene Regeln für die Erstellung eigener Pressemitteilungen * Erstmals in Kamen: 53. Dortmunder Amateurfunktreffen am 25. Oktober * Geschichten aus der Praxis: Der OV Cham (U03) feierte Sommerfest * OV Stromberg (P51) gestaltete Ferienprogramm in Sachsenheim * Das Hobby Amateurfunk in der SWR-Landesschau Der Newsletter Öffentlichkeitsarbeit ist eine Information für DARC-Mitglieder, die sich mit der Thematik Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Veranstaltungsmanagement näher befassen möchten. Bitte loggen Sie sich mit Ihrer Mitgliedsnummer und Ihrem Passwort links oben ein. Danach können Sie den Newsletter abonnieren und haben Zugriff auf unser Archiv [1]. Falls Sie den Newsletter Öffentlichkeitsarbeit künftig nicht mehr erhalten möchten, können Sie ihn jederzeit abbestellen [2]. Wir freuen uns außerdem immer über Themenvorschläge und Berichte rund um die Öffentlichkeitsarbeit im DARC!
Treff.DARC: Vortrag "Das Smith-Diagramm richtig lesen" am 31. August Das Smith-Diagramm ist ein zentrales Werkzeug zur Visualisierung von HF-Systemen. Am 31. August findet auf Treff.DARC [3] um 19:00 Uhr der Vortrag "Das Smith-Diagramm richtig lesen" statt. Referent Wolfgang Beer, DK2FQ, zeigt ohne Mathematik, wie das Diagramm entsteht, wie es gelesen wird und welche praktischen Aussagen sich daraus ableiten lassen. Anhand nachvollziehbarer Beispiele werden die Entstehung des Diagramms aus dem Koordinatensystem sowie das Verhalten von Widerständen, Induktivitäten und Kapazitäten erläutert und die Antennenanpassung und das SWR am Transceiver veranschaulicht. Abschließend wird gezeigt, wie sich das Smith-Diagramm mithilfe einer kostenlosen Simulationssoftware einfach und praxisnah nutzen lässt.
HamCation Awards 2027: Nominierungen aus aller Welt gesucht Die Organisatoren der Orlando HamCation 2027 rufen die weltweite Amateurfunkgemeinschaft dazu auf, herausragende Funkamateure für die HamCation Awards 2027 zu nominieren. Mit den jährlich verliehenen Auszeichnungen werden Mitglieder der Amateurfunkgemeinschaft gewürdigt, die sich in besonderem Maße durch Engagement, Einsatzbereitschaft und ihren Beitrag zum Amateurfunk hervorgetan haben. Gesucht werden insbesondere Menschen, die sich über das übliche Maß hinaus für die Gemeinschaft einsetzen und damit dazu beitragen, den Amateurfunk zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht unbedingt um Personen, die nach Anerkennung für ihre Arbeit suchen. Vielmehr stehen Funkamateure im Mittelpunkt, die sich aus Überzeugung und aus Freude an der Gemeinschaft engagieren. Mit den Awards sollen ihre besonderen Leistungen sichtbar gemacht und entsprechend gewürdigt werden. Die Organisatoren der Orlando HamCation 2027 freuen sich ausdrücklich über Nominierungen aus aller Welt. Weitere Informationen zu den HamCation Awards sowie zur Einreichung von Nominierungen gibt es auf der offiziellen Website [4]. Die Orlando HamCation 2027 findet vom 12. bis 14. Februar 2027 auf dem Gelände der Central Florida Fairgrounds and Expo Park in Orlando, Florida (USA), statt.
Zwei chinesische Ausbildungssatelliten mit Amateurfunknutzlast gestartet Am 25. August sind zwei chinesische Ausbildungssatelliten mit Amateurfunknutzlasten vom Satellitenstartzentrum Taiyuan mit einer Trägerrakete des Typs Long March 6C gestartet. Zu den Nutzlasten gehören der Satellit Jing'an Dream Star mit JAMX01 sowie der Ausbildungsmikrosatellit BY70-4. JAMX01 ist Bestandteil des Projekts "Jing'an Dream Star", das seit 2019 Schülerinnen und Schülern aus Shanghai praktische Erfahrungen in der Satellitenentwicklung, im Amateurfunk, bei der Satellitenverfolgung und im Betrieb von Raumfahrzeugen vermittelt. JAMX01 wurde dabei gemeinsam mit Funkamateuren entwickelt. Der rund 50 Kilogramm schwere Mikrosatellit verfügt unter anderem über Telemetrie, digitale Bildübertragungen und einen FM-Digipeater. Als zweite Amateurfunk-relevante Nutzlast startete BY70-4, auch unter den Bezeichnungen 8104, BY-04 und Harbin MicroSat bekannt. Der rund 18,7 Kilogramm schwere Satellit wurde vom LilacSat-Team des Harbin Institute of Technology entwickelt. Als Nutzlasten werden unter anderem eine hochauflösende Kamera, eine Minikamera, eine Polarisationskamera, ein Display für Ausbildungszwecke sowie ein Kurzmitteilungs-Transponder genannt. Die Minikamera ermöglicht Bildübertragungen im JPEG- und SSDV-Format.
Nur noch zwei Tage: 58. DNAT in Bad Bentheim Die 58. DNAT (Deutsch Niederländischen Amateurfunker Tage) finden 2026 von Donnerstag, den 27. August bis Sonntag, den 30. August in 48455 Bad Bentheim statt. Die DNAT ist ein viertägiges HAM-Fest, an dem sich Funkamateure begegnen. Neben dem Amateurfunkflohmarkt bietet die DNAT die Gelegenheit, auf zahlreichen Veranstaltungen Funkfreunde (wieder) zu treffen. Weitere Infos gibt es im Internet [5].
100 Jahre Bergwacht Achertal - Sonderrufzeichen aktiv Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bergwacht Achertal ist das Sonderrufzeichen DL100BWACH seit dem 1. August bis zum 31. Januar 2027 aktiv. Betrieb findet auf KW und UKW statt. Beantragt wurde die Sonderstation von Roland Haas, DG1GHR, aktives Mitglied der Bergwacht und zugleich im OV Achertal (A15).
Aktuelle Conteste 29. August: HSW-Contest 29. bis 30. August: World Wide Digi DX Contest, YO DX Contest Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 8/26 auf S. 70.
Der Funkwetterbericht vom 26. August, erstellt von Tom Kamp, DF5JL Zunächst Rückblick für den Zeitraum 19. bis 26. August: Die letzten Tage waren durch ein insgesamt wechselhaftes, aber nicht extrem gestörtes Funkwetter geprägt. Die Sonne zeigte eine moderate Aktivität, mit vereinzelten M-Flare-Ereignissen, die jedoch nur kurzzeitig zu leichten Störungen führten. Der solare Flux bewegte sich im Bereich von 130 bis 145 Einheiten, was eine solide Ionisation der F-Schicht begünstigte. Der Sonnenwind lag anfangs über 550 km/s, zuletzt meist zwischen 350 und 450 km/s, dadurch blieb die geomagnetische Lage über weite Strecken ruhig, mit Kp-Werten zwischen 1 und 3. Nur ein kurzer Abschnitt am Abend des 20. August erreichte Kp 4, ausgelöst durch einen schnelleren Sonnenwindstrom aus einem koronalen Loch.
Vorhersage bis 2. September: In den nächsten Tagen bleibt das Funkwetter zunächst überwiegend ruhig bis moderat, mit insgesamt günstigen Bedingungen für den Kurzwellenbetrieb. Freitag könnte eine Plasmawolke des M7-Flares vom Dienstag eine stürmische Periode zur Folge haben, was sich negativ auf die Ausbreitungsbedingungen auswirken könnte. Der solare Flux wird voraussichtlich im Bereich von 130 bis 140 Einheiten liegen und damit eine solide Ionisation der F-Schicht gewährleisten. Die Sonnenaktivität bleibt ansonsten moderat: Einzelne M-Flares können auftreten, ohne dass längerfristige Störungen zu erwarten sind. Für die Kurzwellenbänder bedeutet dies: 20 m und 17 m werden in den kommenden Tagen die zuverlässigsten DX-Bänder sein, mit stabilen Öffnungen über weite Distanzen. 15 m zeigt tagsüber gute Chancen, besonders bei höheren Fluxwerten. 10 m bleibt wechselhaft, kann aber bei kurzen MUF-Anstiegen durchaus brauchbare Verbindungen ermöglichen. Die unteren Bänder 40 m und 80 m arbeiten nachts weiterhin stabil und bieten kräftige Signale über mittlere Entfernungen.
Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Thorsten Schmidt, DO1DAA, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf!
Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!
Funktionsträgerseminar vom 28. bis 30.9.: Jetzt letzte Plätze sichern
Beim kommenden Funktionsträgerseminar des DARC e. V. vom 28. bis 30. September in Baunatal sind nur noch sehr wenige Plätze frei – interessierte Funktionsträger und solche, die es werden wollen, sollten sich also sputen. Die Seminare in der Geschäftsstelle bieten einen umfassenden Einblick in die Welt des DARC-Ehrenamts.
Für diejenigen, die im September keine Zeit finden, hat das Team der Geschäftsstelle eine Reihe weiterer Termine „im Köcher“, sowohl für Einsteiger ins Ehrenamt als auch für Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen möchten:
30. Oktober bis 1. November 2026 (Fr. bis So.): 53. Funktionsträgerseminar Grundlagen + Funktionsträgerseminar 2.0
5. bis 7 März 2027 (Fr. bis So.): 54. Funktionsträgerseminar Grundlagen + Funktionsträgerseminar 2.0
9. bis 11. April 2027 (Fr. bis So.): 55. Funktionsträgerseminar Grundlagen + Funktionsträgerseminar 2.0
27. bis 29. September 2027 (Mo. bis Mi.); 56. Funktionsträgerseminar Grundlagen
29. bis 31. Oktober 2027 (Fr. bis So.) 57. Funktionsträgerseminar Grundlagen + Funktionsträgerseminar 2.0
Der neue Newsletter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DARC e.V., Ausgabe 07/26, ist erschienen. Auch diesmal gibt es wieder interessante aktuelle Verbandsthemen sowie Tipps für die Medienarbeit:
Mitgliedschaft Pro 2026
70 Jahre DARC-Mitgliedschaft – Jubiläen für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen
Zehn goldene Regeln für die Erstellung eigener Pressemitteilungen
Erstmals in Kamen: 53. Dortmunder Amateurfunktreffen am 25. Oktober
Geschichten aus der Praxis: Der OV Cham (U03) feierte Sommerfest
OV Stromberg (P51) gestaltete Ferienprogramm in Sachsenheim
Das Hobby Amateurfunk in der SWR-Landesschau
Der Newsletter Öffentlichkeitsarbeit ist eine Information für DARC-Mitglieder, die sich mit der Thematik Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Veranstaltungsmanagement näher befassen möchten. Bitte loggen Sie sich mit Ihrer Mitgliedsnummer und Ihrem Passwort links oben ein. Danach können Sie den Newsletter abonnieren und haben Zugriff auf unser Archiv: https://www.darc.de/nachrichten/newsletter-oea/
Falls Sie den Newsletter Öffentlichkeitsarbeit künftig nicht mehr erhalten möchten, können Sie ihn jederzeit hier abbestellen: https://lists.darc.de/mailman/listinfo/nl_oea. Wir freuen uns außerdem immer über Themenvorschläge und Berichte rund um die Öffentlichkeitsarbeit im DARC!
Die 58. DNAT (Deutsch Niederländischen Amateurfunker Tage) finden 2026 von Donnerstag, den 27. August bis Sonntag, den 30. August in 48455 Bad Bentheim statt. Die DNAT ist ein viertägiges HAM-Fest, an dem sich Funkamateure begegnen.
Neben dem Amateurfunkflohmarkt bietet die DNAT die Gelegenheit, auf zahlreichen Veranstaltungen Funkfreunde (wieder) zu treffen. Weitere Infos gibt es unter: http://www.dnat.de/
Zwei chinesische Ausbildungssatelliten mit Amateurfunknutzlast vor dem Start
Am 25. August sollen zwei chinesische Ausbildungssatelliten mit Amateurfunknutzlasten vom Satellitenstartzentrum Taiyuan mit einer Trägerrakete des Typs Long March 6C gestartet werden. Zu den Nutzlasten gehören der Satellit Jing’an Dream Star mit JAMX01 sowie der Ausbildungsmikrosatellit BY70-4.
JAMX01 ist Bestandteil des Projekts „Jing’an Dream Star“, das seit 2019 Schülerinnen und Schülern aus Shanghai praktische Erfahrungen in der Satellitenentwicklung, im Amateurfunk, bei der Satellitenverfolgung und im Betrieb von Raumfahrzeugen vermittelt. JAMX01 wurde dabei gemeinsam mit Funkamateuren entwickelt. Der rund 50 Kilogramm schwere Mikrosatellit soll unter anderem Telemetrie, digitale Bildübertragungen und einen FM-Digipeater bereitstellen.
Als zweite Amateurfunk-relevante Nutzlast soll BY70-4, auch unter den Bezeichnungen 8104, BY-04 und Harbin MicroSat bekannt, mit derselben Rakete gestartet werden. Der rund 18,7 Kilogramm schwere Satellit wurde vom LilacSat-Team des Harbin Institute of Technology entwickelt. Als Nutzlasten werden unter anderem eine hochauflösende Kamera, eine Minikamera, eine Polarisationskamera, ein Display für Ausbildungszwecke sowie ein Kurzmitteilungs-Transponder genannt. Die Minikamera soll Bildübertragungen im JPEG- und SSDV-Format ermöglichen.
Darüber informiert der AMSAT News Service vom 23. August 2026.
Referat Conteste / DF4ZL
Termine
Aktuelle Conteste KW 35/2026
Conteste in der Kalenderwoche 35/2026 - 24.08.26 bis 30.08.26►
Die bekannten Propquest Graphs stehen nach einem Cyberangriff Funkamateuren wieder zur Verfügung. Der praktische Vorteil dieses Angebots ist es, dass es die aktuelle Ionosphärenlage in Echtzeit sichtbar macht und damit unmittelbar zeigt, welche Frequenzen jetzt gerade funktionieren – und warum. Statt sich auf Modellprognosen zu verlassen, erhält man Messwerte aus europäischen Ionogrammen, die zu nutzbaren Größen wie foF2, MUF und D‑Schicht‑Absorption verarbeitet werden.
Dadurch lässt sich zuverlässig einschätzen, ob ein Band offen ist, ob NVIS‑Betrieb möglich bleibt oder ob sich ein DX‑Fenster auftut. Die URL lautet: www.propquest.org/graphs.
Für den täglichen Funkbetrieb bedeutet das: Nutzer erkennen auf einen Blick, ob 80 m und 40 m regional tragen, ob 20 m und 15 m für mittlere Distanzen taugen oder ob 10 m gerade ein DX‑Fenster hat. Die Darstellung der MUF für verschiedene Entfernungen (100 km bis 3000 km, noch im Aufbau) hilft, die passende Bandwahl zu treffen, ohne erst lange zu testen. Besonders wertvoll ist die Kombination aus foF2‑Verlauf und D‑Schicht‑Absorption, weil sie erklärt, warum ein Band manchmal „tot“ wirkt, obwohl die MUF eigentlich hoch genug wäre.
Nach einer Cyberattacke war Propquest längere Zeit nicht mehr abrufbar. In den nächsten Wochen stehen noch einige Feinabstimmungen an.
Neuer Git-Dienst unter git.darc.de – Ablösung der Atlassian-Werkzeuge hat begonnen
Aufgrund von Änderungen am Lizenz- und Abrechnungssystem von Atlassian konnten die Lizenzen für Confluence, Jira und Bitbucket nicht wie gewohnt verlängert werden. Bis zur Klärung mit dem Hersteller standen die drei Werkzeuge daher rund eine Woche nicht zur Verfügung. Inzwischen sind alle Dienste wieder erreichbar.
Damit sich so etwas nicht wiederholt, hat die ehrenamtliche DARC-IT begonnen, die Atlassian-Produkte durch alternative Systeme abzulösen. Unabhängig vom aktuellen Vorfall hat Atlassian das Supportende für die eingesetzten Produkte bereits angekündigt, sodass eine Ablösung ohnehin ansteht. Den Anfang macht Bitbucket: Die Git-Repositories des DARC liegen ab sofort auf einer Open-Source-Plattform (Forgejo) unter https://git.darc.de.
Ein wesentlicher Vorteil des neuen Systems ist die Anmeldung über das Single Sign-on des DARC mit Mitgliedsnummer und DARC-Passwort. Rollen und Berechtigungen werden dabei automatisch aus der Zuordnung zu DOK, Referaten und Ämtern abgeleitet, sodass der Aufwand für die Administration deutlich sinkt.
Wer bereits mit den Repositories arbeitet, muss nach dem Umzug einige Schritte selbst erledigen: Die Repositories wurden übernommen, die in Bitbucket hinterlegten SSH-Public-Keys jedoch nicht. Wer per SSH zugreift, hinterlegt seinen Public Key daher bitte einmalig neu in den Einstellungen seines Kontos auf git.darc.de. Beim ersten Verbindungsaufbau ist zudem der neue Host-Key von git.darc.de zu bestätigen. In bestehenden lokalen Arbeitskopien muss außerdem die Remote-URL auf die neue Adresse umgestellt werden; die jeweilige URL ist auf der Seite des Repositories zu finden.
Die Migration von Jira und Confluence wird nun geplant. Über die nächsten Schritte informieren wir rechtzeitig.
Wer im neuen Git auf Probleme stößt, schickt bitte eine kurze E-Mail an it(at)darc.de.
HamCation Awards 2027: Nominierungen aus aller Welt gesucht
Die Organisatoren der Orlando HamCation 2027 rufen die weltweite Amateurfunkgemeinschaft dazu auf, herausragende Funkamateure für die HamCation Awards 2027 zu nominieren. Mit den jährlich verliehenen Auszeichnungen werden Mitglieder der Amateurfunkgemeinschaft gewürdigt, die sich in besonderem Maße durch Engagement, Einsatzbereitschaft und ihren Beitrag zum Amateurfunk hervorgetan haben.
Gesucht werden insbesondere Menschen, die sich über das übliche Maß hinaus für die Gemeinschaft einsetzen und damit dazu beitragen, den Amateurfunk zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Dabei geht es nicht unbedingt um Personen, die nach Anerkennung für ihre Arbeit suchen. Vielmehr stehen Funkamateure im Mittelpunkt, die sich aus Überzeugung und aus Freude an der Gemeinschaft engagieren. Mit den Awards sollen ihre besonderen Leistungen sichtbar gemacht und entsprechend gewürdigt werden. Die Organisatoren der Orlando HamCation 2027 freuen sich ausdrücklich über Nominierungen aus aller Welt.
Weitere Informationen zu den HamCation Awards sowie zur Einreichung von Nominierungen gibt es auf der offiziellen Website: https://www.hamcation.com/award. Die Orlando HamCation 2027 findet vom 12. bis 14. Februar 2027 auf dem Gelände der Central Florida Fairgrounds and Expo Park in Orlando, Florida (USA), statt.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)
Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 33 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 34. Kalenderwoche 2026. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:
Jetzt anmelden: Notfunk-Ausbildungswochenende vom 1.-4.10.2026
Erstmals Satellit per Amateurfunk-Sprachbefehl gesteuert
Neue OV-Info 5/26 erschienen
100 Jahre Bergwacht Achertal - Sonderrufzeichen aktiv
Online-Seminar: "Operationsverstärker für Maker und Funkamateure"
Aktuelle Conteste
und
Was gibt es Neues vom Funkwetter?
Hier die Meldungen:
Jetzt anmelden: Notfunk-Ausbildungswochenende vom 1.-4.10.2026
Vom 1. bis 4. Oktober 2026 findet das nächste Ausbildungswochenende des DARC-Referats Notfunk statt - dieses Mal in Utzmemmingen auf der Schwäbischen Alb. Noch sind Plätze dafür frei. Die Teilnehmer lernen im Team, die Technik des DARC-Notfunks aufzubauen und zu betreiben - Anhänger, Module und Software, mit denen sich Telefonie- und Datenverbindungen dort herstellen lassen, wo nichts anderes mehr geht. Das Wochenende steht im Zeichen der Praxis: Die Teilnehmenden stehen gemeinsam mit Funkamateuren aus dem ganzen Bundesgebiet am Mast, ziehen Kabel und nehmen Netze in Betrieb. Vorkenntnisse im Notfunk sind nicht vonnöten - dafür aber die Bereitschaft, bei Wind und Wetter draußen zu arbeiten. Es gibt sowohl ein Programm für Einsteiger (IP-Netze, Mesh-Netze, Notfunk-Telefonanlage, Kartenkunde, Eigenschutz) als auch für Fortgeschrittene (Führungsthemen, Netzplanung, FUMA und eine ausgedehnte praktische Übung). Für Letzteres ist die Teilnahme an einem früheren Ausbildungswochenende Voraussetzung. Alle wichtigen Informationen sowie der Link zur Anmeldung finden sich auf der DARC-Webseite [1].
Die internationale Amateurfunk-Initiative ARISS (Amateur Radio on the International Space Station) ist mit der renommierten Challenger-7 Recognition ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt Organisationen, die den Geist und die Werte der 1986 beim Challenger-Unglück ums Leben gekommenen sieben Astronautinnen und Astronauten weitertragen. Im Mittelpunkt stehen Forschung, Bildung und Inspiration - Werte, die ARISS seit vielen Jahren vermittelt, indem das Projekt Schulkinder per Amateurfunk direkt mit Astronautinnen und Astronauten an Bord der ISS verbindet. Die Challenger-7 Recognition wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Challenger Centers vergeben. Die Preisträger wurden aus Nominierungen gemeinnütziger STEM-Programme und anderer Organisationen ausgewählt, die einen Beitrag zur MINT-Bildung leisten. Neben ARISS wurden in diesem Jahr unter anderem das American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA), die American Rocketry Challenge und Janet's Planet ausgezeichnet. Der internationale Vorsitzende der ARISS Frank Bauer, KA3HDO, bezeichnete die Auszeichnung als große Ehre. Die langjährige Partnerschaft mit dem Challenger Center werde sehr geschätzt. Besonders die ARISS-Astronautenkontakte zeigten, wie Amateurfunk dazu beitragen könne, junge Menschen für MINT-Fächer zu begeistern und ihnen Perspektiven für spätere Berufe in diesen Bereichen zu eröffnen.
Erstmals Satellit per Amateurfunk-Sprachbefehl gesteuert
Norwegische Funkamateure haben erstmals demonstriert, wie sich ein Satellit über einen Sprachbefehl per Amateurfunk steuern lässt. Über eine 23-cm-Funkverbindung wurde eine entsprechende Anweisung an den experimentellen CubeSat OPS-SAT PRETTY übertragen, der daraufhin das Computerspiel DOOM startete. Amateurfunk trifft auf Spracherkennung und Raumfahrttechnik: Funkamateure der Oslo Group der Norwegian Radio Relay League (NRRL) übertrugen am 27. Juli 2026 einen Sprachbefehl an den experimentellen Satelliten OPS-SAT PRETTY. Der Satellit empfing das Signal, transkribierte die Sprache an Bord und führte den darin enthaltenen Befehl aus. Gesendet wurde der Befehl vom Dach der Clubstation der Oslo Group über eine 23-cm-Funkverbindung. Sinngemäß forderten die Funkamateure PRETTY auf, das Computerspiel DOOM zu starten. Daraufhin aktivierte der Satellit das Spiel und übermittelte Bilder des laufenden Programms zur Erde. Sie dienten als Bestätigung dafür, dass das Experiment erfolgreich durchgeführt worden war. OPS-SAT PRETTY ist ein 3U-CubeSat mit Abmessungen von 10 × 10 × 34 Zentimetern. Sein rekonfigurierbares Verarbeitungssystem ermöglicht unterschiedliche Software- und Firmware-Experimente und ist eng mit einem an Bord befindlichen Software Defined Radio (SDR) verbunden. Betrieben wird der Satellit von der Technischen Universität Graz in Österreich; die Experimente koordiniert das European Space Operations Centre (ESOC) der ESA in Darmstadt. Das Team demonstrierte damit nicht einfach eine neue Form der Fernsteuerung. Vielmehr verband das Experiment HF-Technik, Signalverarbeitung, Spracherkennung, On-Board-Software und Raumfahrttechnik zu einer durchgängigen technischen Kette. Genau diese Verbindung macht den Versuch für den Amateurfunk besonders interessant: Die Funkstrecke ist dabei nur ein Teil eines komplexen Systems, dessen Verarbeitung schließlich direkt an Bord des Satelliten erfolgt. Das Experiment zeigt exemplarisch, welches Potenzial offene und rekonfigurierbare Satellitenplattformen bieten. Funkamateure liefern dabei nicht nur Signale für einen Repeater oder eine Telemetrieverbindung, sondern können selbst Teil eines technischen Raumfahrtexperiments werden.
Neue OV-Info 5/26 erschienen
Die neue Ausgabe der OV-Info mit wichtigen Nachrichten für die Mitglieder wurde heute veröffentlicht. Sie enthält unter anderem Hinweise über ein neues Online-Tool, die QSL Service GmbH und über die Möglichkeit zur Änderung der persönlichen Mitgliedsdaten. Interessierte Mitglieder können die aktuelle OV-Info sowie frühere Ausgaben im geschützten Bereich im Internet herunterladen [2]. Des Weiteren haben Mitglieder dort die Möglichkeit, die OV-Info zu abonnieren.
100 Jahre Bergwacht Achertal - Sonderrufzeichen aktiv
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bergwacht Achertal ist das Sonderrufzeichen DL100BWACH seit dem 1. August bis zum 31. Januar 2027 aktiv. Betrieb findet auf KW und UKW statt. Beantragt wurde die Sonderstation von Roland Haas, DG1GHR, aktives Mitglied der Bergwacht und zugleich im OV Achertal (A15).
Online-Seminar: "Operationsverstärker für Maker und Funkamateure"
Operationsverstärker sind Standardbauteile der analogen Elektronik und eine Schnittstelle zu programmierbaren Logiken wie Mikrocontrollern. Mit ihnen lassen sich unzählige Aufgaben mit wenig Aufwand umsetzen. Thema in diesem Tagesseminar ist die grundsätzliche Funktion und die praktische Anwendung der Operationsverstärker-Technik. Ziel ist es, interessierte Praktiker, Maker, Funkamateure und Hobby-Elektroniker zu befähigen, diese Technik zu durchschauen und für eigene Projekte einzusetzen. Dazu werden auch viele praktische Beispielanwendungen vorgestellt. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Spaß an Technik und Physik und Offenheit für leicht verständliche Mathematik. Hilfreich sind Grundkenntnisse der Elektrotechnik/Elektronik. Da es sich um ein Online-Seminar handelt, ist neben einem PC mit guter Internet-Anbindung eine Kamera und ein Mikrofon erforderlich. Veranstalter dieses Online-Seminars ist die Volkshochschule Köln, dort kann man sich auch online anmelden [3]. Das Seminar läuft am Samstag, den 5. September von 9 bis 16 Uhr.
Aktuelle Conteste
22. August: Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend
29. August: HSW-Contest
29. bis 30. August: World Wide Digi DX Contest, YO DX Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contest-Termintabelle in der CQ DL 8/26 auf S. 70.
Der Funkwetterbericht vom 19. August, erstellt von Tom Kamp, DF5JL
Zunächst Rückblick für den Zeitraum 12. bis 19. August:
Auch in dieser Woche lohnt sich ein Blick auf das Funkwetter. Die Sonne zeigte sich überwiegend ruhig, und die Kurzwellenbänder boten stabile Bedingungen für viele Betriebsarten. Die Sonne produzierte nur schwache C-Flares, und die wenigen aktiven Regionen blieben ohne größere Ausbrüche. Der Solarwind stieg zeitweise auf rund 430 km/s an, was zu moderaten geomagnetischen Schwankungen im Bereich Kp 2 bis 4 führte. Die Ionosphäre blieb stabil: Die MUF lag häufig bei etwa 22 MHz, sodass besonders die Bänder 20, 30 und 40 m zuverlässig nutzbar waren.
Vorhersage bis 26. August:
Für die kommenden Tage erwarten die Modelle eine etwas aktivere Phase. Am 19. und 20. August besteht die Möglichkeit eines leichten geomagnetischen Sturms der Kategorie G1. Ursache sind zwei koronale Löcher, die schnellen Sonnenwind liefern, sowie eine möglicherweise vorbeistreifende CME. Kurzzeitig können Geschwindigkeiten bis zu 700 km/s auftreten. Ab dem 21. August beruhigt sich das Geschehen wieder. Die Flareaktivität bleibt voraussichtlich niedrig, mit einer Chance auf einzelne M-Flares aus der aktiven Region AR4507. Insgesamt bleiben die Ausbreitungsbedingungen gut, besonders auf 20 m, mit nur kurzen Störungen durch erhöhte geomagnetische Aktivität.
Eine Mitteilung in eigener Sache: Künftig verzichtet der Funkwetterbericht auf detaillierte Orientierungszeiten für Grayline-DX. Bis dato waren solche wöchentlichen Tabellen hilfreich, doch stehen mittlerweile geeignetere Werkzeuge zur Verfügung: Moderne Live-Karten, Weltraumwetter-Monitore und viele Amateurfunk-Programme zeigen die Grayline-Zone in Echtzeit an. Über Dienste wie das Reverse Beacon Network, PSK Reporter oder WSPRnet lässt sich zudem sofort erkennen, welche Signale entlang der Dämmerungszone tatsächlich gehört werden - oft sogar ermittelt von automatischen Empfängern - und das weltweit. So sieht man auf einen Blick, ob ein Pfad gerade offen ist.
Wir danken euch für euer Verständnis.
Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Thorsten Schmidt, DO1DAA, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an redaktion@darc.de. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie hierfür Ihr Passwort stets griffbereit auf!
Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!
--- Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
Jetzt anmelden: Noch freie Plätze im DARC-Seminar „Mantelwellen und Balune“
Für das DARC-Seminar Mantelwellen und Balune sind noch einige Plätze frei. Dozent Prof. Dr.-Ing. Michael Hartje, DK5HH, vermittelt Theorie und Praxis zu Mantelwellen im Kurzwellenbereich, ihren Auswirkungen auf Empfang und Sendebetrieb sowie wirksamen Gegenmaßnahmen. Behandelt werden Mantelwellensperren, Balune und UnUn-Transformatoren, deren Aufbau, Messung und Bewertung. Teilnehmende können eigene Balune entwerfen, vermessen und ihre Eignung sowie Verluste beurteilen. Für die Messpraxis wird ein Laptop mit Vektornetzwerkanalysator (VNA) empfohlen.
Das Seminar findet statt am Freitag, 11. September ab 15 Uhr und am Samstag, 12. September von 9 bis 18 Uhr in der DARC-Geschäftsstelle. In der Seminargebühr von 205 € enthalten ist die Übernachtung mit Frühstück und Verpflegung während des Seminares im Amateurfunkzentrum. Die Anmeldung erfolgt über: https://events.darc.de/mantel-2026/.
Jetzt anmelden: Notfunk-Ausbildungswochenende vom 1.-4.10.2026
Vom 1. bis 4. Oktober 2026 findet das nächste Ausbildungswochenende des DARC-Referats Notfunk statt – dieses Mal in Utzmemmingen auf der Schwäbischen Alb. Noch sind Plätze dafür frei.
Die Teilnehmer lernen im Team, die Technik des DARC-Notfunks aufzubauen und zu betreiben – Anhänger, Module und Software, mit denen sich Telefonie- und Datenverbindungen dort herstellen lassen, wo nichts anderes mehr geht.
Das Wochenende steht im Zeichen der Praxis: Die Teilnehmenden stehen gemeinsam mit Funkamateuren aus dem ganzen Bundesgebiet am Mast, ziehen Kabel und nehmen Netze in Betrieb. Vorkenntnisse im Notfunk sind nicht vonnöten – dafür aber die Bereitschaft, bei Wind und Wetter draußen zu arbeiten.
Es gibt sowohl ein Programm für Einsteiger (IP-Netze, Mesh-Netze, Notfunk-Telefonanlage, Kartenkunde, Eigenschutz) als auch für Fortgeschrittene (Führungsthemen, Netzplanung, FUMA und eine ausgedehnte praktische Übung). Für Letzteres ist die Teilnahme an einem früheren Ausbildungswochenende Voraussetzung. Alle wichtigen Informationen sowie der Link zur Anmeldung finden sich hier: https://www.darc.de/der-club/referate/notfunk/veranstaltungen/notfunk-ausbildungswochenende-oktober-2026/.
Die neue Ausgabe der OV-Info mit wichtigen Nachrichten für die Mitglieder wurde heute veröffentlicht. Sie enthält unter anderem Hinweise über ein neues Online-Tool, die QSL Service GmbH und über die Möglichkeit zur Änderung der persönlichen Mitgliedsdaten.
Interessierte Mitglieder können die aktuelle OV-Info sowie frühere Ausgaben im geschützten Bereich im Internet unter www.darc.de/nachrichten/information-fuer-ortsverbaende herunterladen. Des Weiteren haben Mitglieder dort die Möglichkeit, die OV-Info zu abonnieren.
Der Sonnenwind hat aufgrund eines koronalen Lochs zugenommen (~600 km/s), und es ist mit einem weiteren Zuwachs durch CME-Effekte zu rechnen. Die geomagnetische Aktivität schwankt zwischen Kp 1 und 4 (ruhig bis aktiv), schwach stürmische Phasen sind möglich. Die dagegen geringe Flareaktivität dürfte anhalten, vereinzelte M-Flares sind jedoch möglich (M35% X05%). Brauchbare bis gute DX-Bedingungen.
Die internationale Amateurfunk-Initiative ARISS (Amateur Radio on the International Space Station) ist mit der renommierten Challenger-7 Recognition ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt Organisationen, die den Geist und die Werte der 1986 beim Challenger-Unglück ums Leben gekommenen sieben Astronautinnen und Astronauten weitertragen. Im Mittelpunkt stehen Forschung, Bildung und Inspiration – Werte, die ARISS seit vielen Jahren vermittelt, indem das Projekt Schulkinder per Amateurfunk direkt mit Astronautinnen und Astronauten an Bord der ISS verbindet.
Die Challenger-7 Recognition wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Challenger Centers vergeben. Die Preisträger wurden aus Nominierungen gemeinnütziger STEM-Programme und anderer Organisationen ausgewählt, die einen Beitrag zur MINT-Bildung leisten. Neben ARISS wurden in diesem Jahr unter anderem das American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA), die American Rocketry Challenge und Janet’s Planet ausgezeichnet.
Der internationale Vorsitzende der ARISS Frank Bauer, KA3HDO, bezeichnete die Auszeichnung als große Ehre. Die langjährige Partnerschaft mit dem Challenger Center werde sehr geschätzt. Besonders die ARISS-Astronautenkontakte zeigten, wie Amateurfunk dazu beitragen könne, junge Menschen für MINT-Fächer zu begeistern und ihnen Perspektiven für spätere Berufe in diesen Bereichen zu eröffnen.
Hintergrund Die Space-Shuttle-Mission STS-51-L war der 25. Flug des US-amerikanischen Space-Shuttle-Programms und der zehnte Einsatz der Raumfähre Challenger. Sie endete am 28. Januar 1986 73 Sekunden nach dem Start in einer Katastrophe, als die Raumfähre aufgrund eines Dichtungsversagens an einer Feststoffrakete auseinanderbrach und alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben kamen.
Erstmals Satellit per Amateurfunk-Sprachbefehl gesteuert
Norwegische Funkamateure haben erstmals demonstriert, wie sich ein Satellit über einen Sprachbefehl per Amateurfunk steuern lässt. Über eine 23-cm-Funkverbindung wurde eine entsprechende Anweisung an den experimentellen CubeSat OPS-SAT PRETTY übertragen, der daraufhin das Computerspiel DOOM startete.
Amateurfunk trifft auf Spracherkennung und Raumfahrttechnik: Funkamateure der Oslo Group der Norwegian Radio Relay League (NRRL) übertrugen am 27. Juli 2026 einen Sprachbefehl an den experimentellen Satelliten OPS-SAT PRETTY. Der Satellit empfing das Signal, transkribierte die Sprache an Bord und führte den darin enthaltenen Befehl aus.
Gesendet wurde der Befehl vom Dach der Clubstation der Oslo Group über eine 23-cm-Funkverbindung. Sinngemäß forderten die Funkamateure PRETTY auf, das Computerspiel DOOM zu starten. Daraufhin aktivierte der Satellit das Spiel und übermittelte Bilder des laufenden Programms zur Erde. Sie dienten als Bestätigung dafür, dass das Experiment erfolgreich durchgeführt worden war.
OPS-SAT PRETTY ist ein 3U-CubeSat mit Abmessungen von 10 × 10 × 34 Zentimetern. Sein rekonfigurierbares Verarbeitungssystem ermöglicht unterschiedliche Software- und Firmware-Experimente und ist eng mit einem an Bord befindlichen Software Defined Radio (SDR) verbunden. Betrieben wird der Satellit von der Technischen Universität Graz in Österreich; die Experimente koordiniert das European Space Operations Centre (ESOC) der ESA in Darmstadt.
Das Team demonstrierte damit nicht einfach eine neue Form der Fernsteuerung. Vielmehr verband das Experiment HF-Technik, Signalverarbeitung, Spracherkennung, On-Board-Software und Raumfahrttechnik zu einer durchgängigen technischen Kette. Genau diese Verbindung macht den Versuch für den Amateurfunk besonders interessant: Die Funkstrecke ist dabei nur ein Teil eines komplexen Systems, dessen Verarbeitung schließlich direkt an Bord des Satelliten erfolgt.
Das Experiment zeigt exemplarisch, welches Potenzial offene und rekonfigurierbare Satellitenplattformen bieten. Funkamateure liefern dabei nicht nur Signale für einen Repeater oder eine Telemetrieverbindung, sondern können selbst Teil eines technischen Raumfahrtexperiments werden.
Referat Cpnteste / DF4ZL
Termine
Aktuelle Conteste KW 34/2026
Conteste in der Kalenderwoche 34/2026 - 16.08.26 bis 23.08.26►
Die diesjährige Sonnenfinsternis hatte ein breites mediales Echo gefunden. Auch, wenn in Deutschland der Mond die Sonne nur zu rund 85% bedeckte. Dennoch war unter Funkamateuren und Kurzwellenhörern die Frage, inwieweit das Effekte auf die Kurzwellenausbreitung hat. Funkwetterexperte Christian Reiber, DL8MDW, vom DARC HF-Referat erläuterte heute bei Radio DARC die Zusammenhänge. Die Auswirkungen einer totalen Sonnenfinsternis sind eigentlich am deutlichsten dort zu spüren, wo es wirklich dunkel wird, so Christian. Hier sein Bericht.
Eine totale Sonnenfinsternis erlaubt es, der Ionosphäre ein wenig in die Karten zu schauen. Allerdings sollte man sich dafür im oder zumindest nahe des Kernschattens befinden, also der Zone der totalen Verfinsterung, die letzten Mittwoch von Grönland und Island kommend über den Ostatlantik, Nordspanien und die Balearen verlief.
Dort kann man dann beobachten, wie die D-Region rapide ihre dämpfende Wirkung auf die Kurzwelle verliert, weil ohne Sonne die Ionisation unmittelbar aufhört und die noch relativ hohe Gasdichte in etwa 60 km Höhe dazu führt, dass die freien Elektronen binnen weniger Sekunden vollständig rekombinieren. Der E-Region passiert kurz darauf dasselbe, und dann ist die Bahn frei zur F-Region. Hier rekombinieren die Elektronen nur noch sehr langsam zu neutralen Atomen, drei Minuten ohne Sonne bleiben da praktisch ohne Wirkung. Und so kann man dann im Kernschatten mitten am Tag auf 80 und sogar 160 Meter QSOs machen. Aber eben nur diese paar Minuten, denn ebenso schnell, wie D- und E-Region verschwunden waren, tauchen sie auch wieder auf, sobald die Sonne wieder strahlt.
Abgesehen davon ist eine totale Sonnenfinsternis natürlich vor allem optisch ein absolutes Ausnahmeerlebnis. In Deutschland müssen wir darauf bis 2081 warten, aber am 2. August des nächsten Jahres gibt es bereits die nächste in Europa. Und wieder hat Spanien das Glück, dabei zu sein, allerdings nur der äußerste Süden. Diese Finsternis wird eine außergewöhnlich lange Totalitätsphase haben, etwa viereinhalb Minuten in Gibraltar und fast sechseinhalb Minuten im südlichen Ägypten. (Foto: DF5JL)
Spaß am Gerät ohne Mikrofon? Das ist hinlänglich als Shortwave Listener bekannt, oder eben auch SWL. Warum Radio hören und auch das Hören von Amateurfunkverkehr heute noch interessant ist – in diesem Heft ab Seite 7.
Technik
Präzise HF-Leistungsmessungen
Bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) finden präziseste HF-Leistungsmessungen statt. Im zweiten Teil des Beitrags begleitet der Autor Marc Michalzik, DL8ABE, die Kalibrierung eines HF-Leistungsmesskopfes. Dabei wird deutlich, wie aufwendig professionelle Kalibrierungen sind: Von der Temperaturstabilisierung über die Prüfung der empfindlichen HF-Steckverbinder bis hin zu verschiedenen Messverfahren und umfangreicher Mittelwertbildung wird jeder Schritt darauf ausgelegt, Messunsicherheiten auf ein Minimum zu reduzieren. Ab Seite 18.
Funkbereitschaft ohne Ruhestörung - Der DTMF-Squelch
Manchmal gibt es Zeiten, da muss man auf einer Frequenz nicht alles hören, was man empfängt. Wie wäre es, wenn man von außen den Squelch öffnen kann? Beispielsweise mit DTMF-Tönen! Sie sind einfach und vielseitig zu erzeugen. Eine Schaltung ermöglicht ihre Auswertung und kann darüber hinaus für Steuerungsaufgaben genutzt werden. Detlef Marxsen, DH3DM, hat eine solche entwickelt und stellt sie den CQ DL-Lesern vor - ab Seite 39.
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