Ein Teil der über zehntausend Besucher - zumeist die Jüngeren - hielten die Fuchsjagdinstrukteure wie üblich ordentlich auf Trab. Vom ersten bis zum letzten Tag erregten die jungen Jäger mit den 2m-Peilempfängern zwischen dem Messepublikum Aufsehen.
Die älteste digitale Betriebsart, das Morsen, stand genauso im Mittelpunkt des Interesses. Hier griffen auch schon mal die Erwachsenen zur Morsetaste. Im Endergebnis waren es rund 70 Morsediplome für die CW-Eleven, quasi eine Trophäe.
Eine Premiere erlebte das Lötkolbenschwingen. Zum ersten Mal bei dieser Art von Veranstaltung nahmen interessierte Kinder und Jugendliche diese Gelegenheit wahr. Von der ganz einfachen LED-Taschenlampe bis zur etwas aufwendigeren Blinkschaltung reichte das Portfolio zum Löten. Einige fertige Baugruppen lockten die Jungbastler an. Und so war bereits am Nachmittag des letzten Tages der Bausatzvorrat aufgebraucht.
Der Start eines Ausbildungslehrganges zur Prüfung für das Amateurfunkzeugnis stand diesmal nicht unmittelbar bevor. Interessenten füllten daher die Kontaktbögen aus, um im Frühjahr nächsten Jahres über Ausbildungsmöglichkeiten informiert zu werden.
Bei vielen Gesprächen zeigte sich wieder, dass diese Art der Öffentlichkeitsarbeit für den Amateurfunk sehr wichtig und notwendig ist. Viele Besucher verließen den Messestand mit dem aktuellen Status des Amateurfunks in ihren Köpfen. So wird es auch mit dem Nachwuchs klappen.
Im Namen des Distrikts Oberbayern sei allen Helfern an dieser Stelle für ihren engagierten Einsatz gedankt.
Alfred - DJ0GM