Auf der Bundesgartenschau am Samstag, den 18. Juni herrscht Hochbetrieb. Mittendrin im Bereich der Festung Ehrenbreitstein, hat der Deutsche Amateur Radio Club - Ortsverband Mittelrhein (K32) seine roten Zelte aufgeschlagen. Durch das Gewühle sieht man Jugendliche laufen, die einen Kopfhörer aufhaben und ein kleines Gerät mit auffallend merkwürdigem Design. Sie suchen mit ihrem Peiler und in Begleitung eines fachkundigen Funkamateurs zwei versteckte Sender am Rande einer kleinen bewaldeten Fläche.
Einer der Belgeiter ist Marcel, DK7UP, unser Fuchsjagdreferent, der immer wieder geduldig die Funktionsweise des 80m Empfängers erläutert. "Da kam heute eine Oma mit ihrem 7 jährigen Enkel zu uns. Sie hatten im Programm gelesen das heute eine Schnupperfuchsjagd stattfindet und wollten wissen was das ist" weis Marcel zu berichten. Das der kleine Mann am Schluss garnicht mehr aufhören wollte, freute Marcel sehr. Die Kinder von Wolfgang, DF7PN wollten dann auch sogleich mal probieren, obwohl eigentlich der Spielplatz um die Ecke lockte. Edgar, DJ6DN, erklärt kurz die Bedienung der Peiler und schon ist die nächste Gruppe unterwegs. "MOI" ist die Kennung der ersten Station. Nur auf den letzten Metern brauchen die Jugendlichen etwas Unterstützung, finden dann aber die Fahne und lochen ihre Laufkarten mit der angebrachten Zange.
Für das Finden wird jedem Teilnehmer eine wirklich schicke Urkunde ausgestellt. Die gibt es auch für die Teilnahme an einem kleinen "CW-Kurs" bei dem man seinen Vornamen an der Taste in Töne umsetzen musste.
Fast unbeachtet bleiben da die Funker an der Kurzwellenstation mit dem Sonderrufzeichen DR11BUGA. Über deren Anwesendheit freuen sich wohl eher die Gesprächsteilnehmer, die einen euen Sonder-DOK "BUGA2011" arbeiten konnten.